zebu verlag
Frankfurt am Main

Norman Green

“Ein selbstsicheres Debüt, das zu Vergleichen mit Elmore Leonard einlädt” (Publisher’s Weekly) / “Norman Green zeichnet ganz unvergessliche Porträts” (New York Times Book Review) ...

... so und ähnlich lauteten die enthusiastischen Urteile der nordamerikanischen Kritik über Norman Greens ersten Roman Shooting Dr. Jack (2001). Und in der Tat: Wohl selten gelingt einem Autor, der kompletter Autodidakt ist, ein derartig kraftvoller und künstlerisch souveräner Erstling. Neben der authentischen Schilderung des New Yorker ‘Street-Life’ ist es vor allem die intensive und völlig eigenständige Sprache Norman Greens, die ihm nicht zuletzt die Bewunderung seiner Kollegen eintrug: “Can this guy write!”, rief etwa Bestseller-Autor Ridley Pearson aus; Harlan Coben konstatierte: “Norman Green schreibt mit einer Stimme, die wie ein Rasiermesser schneidet”, und T. Jefferson Parker fügte hinzu: “Man hat den Eindruck, dass Norman Green von hier aus überall hin gelangen kann.”

Parker sollte recht behalten: Norman Green schrieb einen weiteren Roman: The Angel of Montague Street (2003) – eine Mafia-Geschichte, wieder im Milieu der Underdogs von New York angesiedelt, mit der er laut Publisher’s Weekly “seinen Platz in den oberen Rängen des Neo-Noir zementierte”. Und nun Way past legal (dt. Titel im zebu verlag: Total illegal), im Juni 2004 in den USA erschienen, bereits Monate vorher platziert auf der “starred Booklist”, was in den USA einem Must-Read gleichkommt.

Wieder überrascht Norman Green: Stand in seinen vorherigen Büchern der Überlebenskampf im Großstadtdschungel im Mittelpunkt, so zeigt er uns nun einen Helden, der aus dem Moloch New York flieht, den es aufs flache Land, ins idyllische Maine verschlägt, und der dort allen Ernstes heimisch werden will. Der Ausstieg aus einer kriminellen Karriere, der Versuch, einen neuen, und ehrlichen, Lebensabschnitt zu beginnen, gerät bei Norman Green zum absolut spannungs-geladenen Thriller.

Norman Greens Porträts seiner Figuren sind psychologisch wie sprachlich überzeugend gestaltet, seine sensiblen Schilderungen zerbrechlicher zwischenmenschlicher Beziehungen gehen wahrlich unter die Haut. Und er erweist sich in seinem neuesten Buch als großartiger Landschaftsmaler, breitet die nordamerikanischen Weiten wie in einem Roadmovie vor dem Leser aus.

Norman Green war vor seiner Schriftstellerkarriere unter anderem Kraftfahrer, Schweißer, Installateur und Betriebsingenieur. Der Autor lebt mit seiner Frau in Emerson, New Jersey.

 

 

 

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